Grußworte

DER PRÄSIDENTEN ZUR 9. DREILÄNDERTAGUNG DER DEUTSCHEN, ÖSTERREICHISCHEN UND SCHWEIZERISCHEN GESELLSCHAFT FÜR GEFÄßCHIRURGIE

UND ZUM 35. JAHRESKONGRESS DER DEUTSCHEN GESELLSCHAFT FÜR GEFÄßCHIRURGIE UND GEFÄßMEDIZIN

16.-19.10.2019, CONGRESSCENTER
ROSENGARTEN, MANNHEIM

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrtes Pflegekräfte und Assistenzpersonal, liebe Studenten,


es ist uns eine große Freude und Ehre, Sie zur 9. Dreiländertagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaft nach Mannheim einladen zu dürfen. Das Tagungsmotto der Dreiländertagung lautet: „Kompetenz entscheidet.“

Bitte übersehen sie den „Punkt“ nicht! Wir wollen nämlich unsere gemeinsame wissenschaftliche Tagung einem prägnanten, positiven und selbstbewussten Motto unterstellen.

Mit Kompetenz haben wir es als Gefäßchirurginnen und Gefäßchirurgen in den letzten Jahrzehnten geschafft, das Fach Gefäßchirurgie weiter zu entwickeln, zu emanzipieren und zu differenzieren. Klassisch offene Chirurgie, endovaskuläre Therapie und „Best Medical Treatment“ haben die gefäßmedizinische und gefäßchirurgische „Welt“ sowohl im arteriellen wie im venösen Gefäßbereich fundamental verändert. Insbesondere die endovaskulären Techniken, die Fortschritte der intra- und perioperativen Bildgebung und neue Medikamente haben die Gefäßchirurgie an Gefäßen zu einer multimodalen Fachdisziplin entwickelt und schlichtweg revolutioniert. Diese spannenden Veränderungen aktiv zu begleiten und dieser hohen Verantwortung Rechnung zu tragen, erfordert Kompetenz in vielen Bereichen. Für die Gegenwart und v. a. für die Zukunft müssen wir diese Kompetenzen behaupten und zugleich weiterentwickeln. Neue, innovative Medizinprodukte, optimierte medikamentöse Begleittherapie, fachbezogene Ultraschalldiagnostik Screening- Programme, translationale Forschungsergebnisse – hier seien beispielhaft Genomik und Biomarker von Gefäßerkrankungen genannt – werden auch zukünftig positiven Einfluss auf Diagnostik und Therapie von Gefäßerkrankungen nehmen und hoffentlich zeitnah messbar die Behandlungsergebnisse positiv beeinflussen. Mit Kompetenz und Sorgfalt müssen wir gegenwärtig wie zukünftig die limitierten finanziellen, strukturellen und personellen Ressourcen verteilen. Flächendeckende Versorgung und Zentralisierung dürfen hierbei nicht im Widerspruch stehen. Wir erleben, wie Digitalisierung, „big data“, Automatisierung, Robotik, virtuelle Realität und künstliche Intelligenz nicht nur in unser gesellschaftlichen, sondern auch in unser medizinisches und gefäßchirurgisches Leben Einzug halten. Wir sind gut beraten, auch hier frühzeitig Kompetenzen aufzubauen und diese Evolution und sog. „disruptive technologies“ zu nutzen und in unser medizinisches Handeln zu integrieren.

In diesem Kongressmotto „Kompetenz entscheidet.“ bleiben auch die Motti der zurückliegenden Jahrestagungen integriert und fortbestehend. Nur mit breit aufgestellter Kompetenz schaffen wir es, die uns anvertrauten Patienten in einem umkämpften vaskulären Umfeld mit breiter Therapievielfalt individuell und gleichzeitig evidenzbasiert erfolgreich zu behandeln. Mit Kompetenz bleiben wir für unseren Nachwuchs, dem wir uns verpflichtet haben, attraktiv. Weiter- und Fortbildung ist gleichzusetzen mit Kompetenz-Vermittlung; Kompetenz entscheidet mit über die Zukunft unseres Faches! Nur mit Kompetenz schaffen wir den anspruchsvollen Spagat zwischen Maximum und Optimum. Es gilt aber auch, neue Synergien zwischen Medizin und Industrie zu schaffen. Durch diese gebündelte Kompetenz ist zukünftig in der Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin ein exponentieller Fortschritt bei höchstmöglicher Qualität und Therapiesicherheit zum Wohle der Patienten möglich.

Die zurückliegenden Dreiländertagungen waren stets ein großer Erfolg, boten sie doch Gelegenheit, sich gemeinsam weiterzubilden und sich freundschaftlich zu vernetzen. Dies wollen wir gemeinsam mit Ihnen auch in Mannheim im Oktober 2019 fortsetzen. Kompetenz ist dabei der Schlüssel zum Erfolg. Es ist bekannt, dass der Erfolg viele Väter hat. Ich freue mich sehr, Sie alle – hoffentlich sehr zahlreich – im Congress Center Rosengarten Mannheim vom 16. bis 19.10.2019 begrüßen zu dürfen.

Mit freundlichen Grüßen, Ihr

Univ. Prof. Dr. med. Dittmar Böckler, Heidelberg
Präsident DGG e.V. 2019-2020 
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Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde der Gefäßchirurgie!

Es ist mir eine große Freude und Ehre, Sie im Namen der Österreichischen Gesellschaft für Gefäßchirurgie in Mannheim zur 9. Dreiländertagung begrüßen zu dürfen.

Das Kongressthema mutet sehr kompromiss- und widerspruchslos an, insbesondere wenn es so gelesen wird, wie es der Kongresspräsident verstanden haben will:

Kompetenz entscheidet PUNKT

In einer idealen Welt wäre dies wünschenswert, abseits aller standespolitischen Grabenkämpfe in der Medizin sollte das auch möglich sein. Der Hauptdarsteller im Gesundheitswesen, der Patient, würde gewiss am meisten davon profitieren. Denn in Gesundheitsbelangen gilt besonders:

Kompetenz ist entscheidend!

In diesem Sinne sehen wir einem Kongress entgegen, der unsere praktische Kompetenz – bei Workshops -, unsere theoretische Kompetenz – in den wissenschaftlichen Sitzungen – und unsere soziale Kompetenz

Ihr

Prim. Univ.-Doz. Dr. med. Afshin Assadian, Wien
Präsident ÖGG 2019-2020
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Die SGG freut sich, als Partnergesellschaft an der von der DGG organisierten Dreiländertagung in Mannheim teilzunehmen. Dittmar Böckler und sein Team haben mit viel Energie und Akribie ein attraktives Programm zusammengestellt, das einen wissenschaftlichen Querschnitt zu aktuellen Themen der Gefäßchirurgie vermittelt. Die Fülle der angekündigten Präsentationen von Forschungsresultaten sind eindrücklich.

«Kompetenz entscheidet.»: Das Thema des Kongresses versinnbildlicht zu Recht, dass Gefäßchirurginnen und Gefäßchirurgen die Herausforderung der Zeit annehmen müssen und es Anstrengungen braucht, mit dem neusten Stand der Entwicklung Schritt zu halten und innovative Erkenntnisse in den klinischen Alltag einfliessen zu lassen. Wer stehen bleibt, wird über kurz oder lang seine Kompetenz verlieren.

Kompetenz ist am besten zu vermitteln, indem wir uns austauschen und offen dafür sind, voneinander zu lernen. Diese Dreiländertagung erfüllt diesen Anspruch im besonderen Maße und soll Chance sein, dass wir uns in unserem Wissen und in unserem Verhalten fit machen, um unseren Patientinnen und Patienten dank Kompetenz die nötige Sicherheit in schwierigen Lebenslagen zu geben.

Engagieren wir uns alle mit der nötigen Neugier, bringen wir uns ein, tauschen wir uns aus, genießen wir die Zeit mit Kolleginnen und Kollegen, Freunden und Bekannten. Feiern wir am 19. Oktober gemeinsam den 30. Gründungstag der SGG. Dann werden wir mit mehr Kompetenz und neu aufgeladenen Batterien nach Hause zurückkehren können.

Im Namen der Schweizerischen Gesellschaft für Gefäßchirurgie

Herzlichst

Dr. med. Luca Giovanacci, Lugano
Präsident SGG 2018-2019
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Dr. med. Matthias Widmer
Sekretär SGG

 

 

 

 

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